Der All-house Verein
(Stand 2024) Das All-House-Team bietet im All-house-Zentrum in Kafr Takharim / Nordsyrien pädagogische und psychologische Dienste für Kriegs – und Waisenkinder, sowie deren Mütter und Frauen an, die immer noch vom Krieg und von Armut betroffen sind. Es arbeitet daran, durch verschiedene Aktivitäten die psychische Belastbarkeit von Frauen und Kindern zu erhöhen und deren Lebensunterhalt selbstständig absichern zu können.



Die Vereinsgeschichte
Das All House Volunteer Team ist eine Organisation, bestehend aus jungen freiwilligen Lehrern und Helfern, welche in einem der ländlichen Dörfer Idlibs in Maarat an-Numan (Syrien), ein eigenes Kinderzentrum betreute.
Es bot Dienstleistungen an für Kriegsverletzte, Waisen, Arme, Menschen mit besonderen Bedürfnissen und Menschen mit psychischen Traumata. Die Aktivitäten waren die Organisation von Theatervorstellungen für Kinder, Feste für Waisenkinder, Schutz-Aktivitäten, psychologische Unterstützung und Aufklärung, sowie finanzielle Hilfe für Kinder und ihre Familien. Doch dann bombardierte das syrische Regime mit Russland das Zentrum nicht nur einmal und zerstörte es letztendlich vollständig und vertrieb alle Leute des Dorfes. Als das Team verdrängt wurde, musste die Arbeit dann leider für kurze Zeit eingestellt werden.
Die Dienste sind heute wieder aufgenommen, durch die Zerstörung bis 2023 ohne eigenes Gebäude und absolut improvisiert. Es wurden eine lange Zeit nur Schulen besucht, sowie Kindergärten und Waisenhäuser und es wurden und werden auch heute noch Menschen geschult, die entschlossen sind, anderen zu helfen.
Mittlerweile konnten neue Räumlichkeiten in Kafr Takharim bezogen werden und die humanitäre Arbeit geht im All House, aber auch außerhalb und in den Vertriebenenlagern der Binnenflüchtlinge weiter.
Je nach finanziellen Möglichkeiten, werden Aktivitäten wie Unterricht, Traumatherapie und kleine Veranstaltungen für Kinder durchgeführt, um diesen ein wenig Freude zu bereiten und den Krieg für ein paar Momente vergessen zu können. Zudem gibt es auch Schulungen für Freiwilligen-Teams, verwitwete Frauen, Schulung zum Umgang mit Blindgängern, zur Gefahr von Minen oder wie in der Coronazeit Schulungen mit Verhaltensregeln bei Covid-19 oder anderen Seuchengefahren, die gerade in den Flüchtlingscamps oder wie beim großen Erdbeben 2023 immer präsent sind.
Weiterhin werden Lebensmittel, verschiedene Hilfen und Kleidung für arme Menschen in den Lagern und für Familien bereitgestellt. All dies durch die ehrenamtliche Arbeit von Teammitgliedern und in Zusammenarbeit mit einigen Menschen und Wohltätigkeitsorganisationen.
Die größten und schlimmsten Herausforderungen sind die ständigen Angriffe durch Bombardierungen, die Not, politische Konflikte und Sanktionen. Es wird auch heute noch unter Trümmern und Krieg und Terror irgendwie versucht, den Alltag so normal wie möglich zu gestalten und je nach Situation an die Gegebenheiten anzupassen.
Von allen neuen Aktivitäten nach der Vertreibung aus Maarat an-Numan (Syrien) berichtet diese Internetseite des All-house Vereins.
Bilder von pädagogischen und psychologischen Diensten, sowie Freizeitaktivitäten in Maarat an-Numan:
































Vorbereitungen zusammen mit unseren Kindern für eine Ausstellung mit Zeichnungen und Kunsthandwerk aus den Händen unserer Kinder:











Die Zerstörung in Maarat an-Numan (Syrien):







Mit dem Zivilschutz, den Mitarbeitern und den Kindern wurde noch einmal alles neu aufgebaut und hergerichtet, wobei nach diesem Neustart kurz darauf das endgültige Aus kam und alle Überlebenden aus dem Ort vertrieben wurden.



